Lernwerkstatt

In unserer Lernwerkstatt finden die Schüler/innen einen Raum mit anregenden Materialien, Objekten und Phänomenen. Zum Wahrnehmen und Staunen angeregt durch eine „Lernlandschaft“, kommen die Schüler/innen zu eigenen Fragestellungen, Hypothesen, Untersuchungen und Experimenten. Der Prozess und die Ergebnisse werden von jedem Kind im Forschertagebuch dokumentiert. Die Leistungen der Schüler/innen werden am Ende einer Lernwerkstatt in einer Präsentationsfeier zelebriert und dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt.

Zweimal im Jahr gibt es eine dreitägige Lernwerkstatt für jede Klasse. In diesem Jahr forschen zum Beispiel die 2. Klassen zum Thema „Kleines Leben ganz groß“, die 3. Klassen zum Thema „Wasser“, die 4. Klassen zum Thema „Licht und Farbe“. Die 1. Klassen besuchen zum Beginn einen Workshop „So arbeitet eine Wissenschaftlerin / ein Wissenschaftler“ als Einführung in wissenschaftliches Arbeiten.

Schachtelstunden

Durch so genannte Schachtelstunden – zwei Stunden pro Woche im Stundenplan der 1. und 2. Klassen – wird das Lernen in die Hand der Schüler/innen gelegt. Die Schachteln sind so konzipiert, dass die Kinder selbstständig arbeiten und ihre Ergebnisse kontrollieren können. Die Kinder wählen die Themen selbst und führen ein Lernprotokoll. Einmal pro Semester findet ein persönliches Reflexionsgespräch zwischen Lehrer/in und Schüler/innen statt.

Einige Titel unserer Lernschachteln seien hier als Beispiel genannt: Strom, Die Sioux-Indianer, Gesunde Zähne, Geheimschriften, London Zone, Picasso, Geld, Werkstoff Holz.